Wer ist eigentlich? – Yetis Oezdemir

Yetis Oezdemir


Vor 41 Jahren in Lehrte geboren und seit 2000 im Vorstand von YurdumSpor kennt Yetis Oezdemir quasi Hinz und Kunz – und Hinz und Kunz kennen Yetis. Yetis ist Vater von zwei Töchtern und spielt am liebste Fußball. Bis 2013 hat er als Gas- und Wasserintallateur gearbeitet und ist seit Dezember 2013 Hausmeister an der IGS Lehrte und mit Leib und Seele Vorstandsvorsitzender von YurdumSpor.

Seit 1997 ist er Mitglied bei YurdumSpor und inzwischen 19 Jahren im Vorstand – Yetis kennt sich aus und steht uns mit seinem Wissen immer mit Rat und Tat zur Seite. Für uns Grund genug ihn euch vorzustellen.

Sein Antrieb

Wir erleben Yetis immer hoch engagiert und waren dementsprechend gespannt, was ihn antreibt. „Wenn ich Probleme sehe, habe ich auch immer gleich ein Ziel vor Augen. Ich sehe Möglichkeiten die Probleme anzupacken, finde Lösungen und gehe diese an. Das gibt mir ein gutes Gefühl und auch das Feedback, insbesondere von jungen Leuten, motiviert mich“, beschreibt Yetis. „Für mich besteht der Anreiz der Arbeit im Verein auch darin, viele Kulturen kennenzulernen. Das trägt dazu bei, dass sich meine Menschenkenntnis verbessert und ich immer mit neuen Personen in Kontakt komme. Ich entwickle mich stetig weiter“, führt er aus. Die neuen Kontakte nutzt er wiederum für neue Projekte und um Probleme anzupacken.

Rassismus im Sport

Im Hinblick auf „Lehrte is(s)t multikulturell“ haben wir uns natürlich mit Yetis auch über Rassismus unterhalten. Vor einigen Jahren wurde ihm selbst ein Hakenkreuz in sein Auto geritzt und erst letztes Jahr erlebte er bei einem Fußballspiel rassistische Äußerungen der gegnerischen Mannschaft – der Vorfall landete letztlich vor dem Sportgericht. „Das dieses Verhalten inakzeptable ist, muss ich vermutlich nicht erklären. Es ist wichtig, dass wir uns gegen Rechtspopulismus und Rassismus stark machen. Der Sport soll verbinden“, so Yetis. Sein Verein setzt sich seit Jahren dagegen ein und hat sich einige Zeit sehr intensiv in die Flüchtlingsintegration eingebracht. Im Verein trainieren zu gleichen Teilen Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit deutschen und ausländischen Wurzeln. Die Message, die er Kindern und Jugendlichen mit auf dem Weg geben möchtet lautet „Seid fair und habt Geduld“.

Zu guter Letzt haben wir Yetis noch gefragt, welche Sache er in Lehrte besser machen würde, wenn er könnte. „Ich würde den Sportpark am Pfingstanger schöner gestalten“, antwortet er.

Wir möchten Yetis an dieser Stelle unseren Dank aussprechen. Er unterstützt uns wo er nur kann und steht uns immer hilfsbereit zur Seite. Wir freuen uns auf die nächsten Jahre.